18. August 2022

Lucy Fricke
Lucy Frickes neuer Roman „Die Diplomatin“ gewährt einen tiefen Einblick in die deutsch-türkische Beziehungen und zeichnet ein nachdenklich stimmendes Bild von gefährdeter (Presse)Freiheit und Menschlichkeit, von Wahrheit und Lüge auf internationalem politischen Parkett.

In ihrem fulminanten, so komischen wie bitteren neuen Roman erzählt Lucy Fricke von einer Diplomatin, die den Glauben an die Diplomatie verliert – und das, was in ihrem Beruf das Wichtigste ist: die Geduld. Lucy Fricke wurde in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Ihr Roman „Töchter“ erhielt 2018 den Bayrischen Buchpreis, ist in fünfzehn Ländern erschienen und wurde mit Alexandera Maria Lara und Birgit Minichmayr fürs Kino verfilmt.

Fotograf: Gerald von Foris


Florian Hacke
Ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit viel düsterem Humor bohrt er in seinem Texten in den Wunden des Kleinbürgertums, entlarvt rechte Empörung genauso wie linke Beißreflexe und tritt den Zukunftsverweigerern verbal und mit Anlauf ins Gesicht. Noch nie war soviel sagbar wie heute. Aber die Welt ist mittlerweile einfach zu komplex für den behäbigen Altherrenhumor von Vorgestern.


Julia Stach
Julia Stach hat die Literatur in ihr Herz geschlossen und angefangen ihre Texte bei Slamveranstaltungen vorzustellen. Sie arbeitet derzeit in der Zentralbibliothek der Stadt Düsseldorf und nimmt die Literatur nicht nur in Form des Lesens auf, sondern schreibt auch mit großer Leidenschaft selbst Texte. Im September 2022 vertritt sie die Stadt Düsseldorf im internationalen Literaturwettbewerb in St. Gallen.